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Vor fünf Jahren ließen wir die erste Ausgabe des literarisch-politischen Periodikums Abwärts! frei und bezogen uns auf den Schriftsteller, Ökonomen und Politiker Franz Jung. Seine Autobiographie erschien unter den Titeln Der Weg nach unten (1961) und Der Torpedokäfer (1972), der Arbeitstitel des ersten Manuskriptes jedoch war Die Vögel und die Fische. 33 Stufen abwärts. Aus dem Leben eines Deutschen (Brief an Ruth Fischer vom 24.1.1947).

Als wäre ein Fünfjahresplan erfüllt, sind zwischen dem Auftakt im März 2014 und diesem Heft 33 Stufen durchschritten. Doch die realhistorische Abwärtsspirale lässt sich symbolisch nicht aufhalten – nicht die liberalistische Vorherrschaft, nicht die aufstrebenden Blut- und Boden-Ideologeme. Auf dem Plan stehen daher weitere Abwärts!-Folgen – weiterhin dem realen Zerfallsprozess kritisch literarisch zugewandt.

Kenner unserer Zeitschrift und ihrer Vorgänger Sklaven und Gegner, wissen: Jung, „zur Unruhe geboren“, hat uns angetrieben und treibt uns weiter um. Notwendig scheint uns jedoch eine größere Nachdenklichkeit. Daher möchten wir die Publikationsweise der Zeitschrift ändern. In Zukunft erscheint Abwärts! nicht mehr in zweimonatlichem, sondern in vierteljährlichem Turnus1, dafür in größerem Umfang und mit neuem Untertitel: „Zweite Stufe der Vorarbeit. Jetzt mit dem satirischen Teil Die Pleite“.

Im neuen Abwärts! soll mehr Platz für historische Fundstücke und ihre aktuelle Kommentierung und Weiterführung sein. Wir würden uns freuen, wenn Sie, Leser und Abonnenten, uns gewogen bleiben. „Worstward Ho“ heißt es bei Samuel Beckett, „Weitermachen!“ bei Herbert Marcuse.

1 Alte Abonnenten brauchen ihr Abo nicht zu bestätigen. Es wird, falls per E-Mail oder telefonisch nicht gekündigt, ab Heft 34 zu diesen Konditionen automatisch verlängert.

Neue Abos können hier ab Heft 34 (September 2019) zu einem Halbjahrespreis von 14,00 EUR für zwei Ausgaben inkl. Porto (Ausland exkl. Porto) abgeschlossen werden. Falls nicht gekündigt wird, verlängert sich das Abo automatisch.

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Berlin, Juli 2019
Die Redaktion



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Wir gratulieren den Eisernen und wünschen weiterhin viel Erfolg!


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Briefe an Onkel Karl 1961/62. Band 2. Mit einem Nachwort von Wolfgang Engler und Fotos von Lorenz Kienzle.
Edition Torpedokäfer, Band IV.
Hardcover, 200 Seiten. ISBN 978-3-86163-156-9, 18.00 EURO.

 
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Gerd Schönfeld: SCHACKELSTERN flogen spät durch milde Lüfte, oder: Der Klassenfeind ist unter uns. Briefe an Onkel Karl 1960/61






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